Der dritte Vorstoß der Pilzlinge
Der dritte Vorstoß
Schlacht am 19.10.2001 mit Schagrads und Nagbags Hand, verbündet mit Christoph Bertolo´s Rebellen (Pilzmenschen).
Gegner: Markus Still (20 Ninjas = Vermummte) und Jürgen Schwab (Rebellen = Delaques).
Der dritte Vorstoß wurde durch ein ungewöhnliches Ereignis ausgelöst. Zwei Menschlinge, aus der Lichtwelt jenseits der Höhlen in selbige eingedrungen, waren von den Pilzlingen entdeckt und beobachtet worden. Man hatte gesehen, wie sie die heiligen Pilzfelder erreichten und von den gesegneten Pilzen aßen. Nachdem sie eine geraume Menge vertilgt hatten, sammelte einer der beiden in seiner Kleidung einen größeren Haufen und verschwand damit in das Licht. Der Andere lag derweil faul zwischen den Pilzen und knabberte an einigen von ihnen bevor er einschlief. Er lag einige Zeit so da, als er plötzlich erwachte und jammernde Geräusche von sich gab. Plötzlich erbrach er seinen Mageninhalt und verteilte ihn auf dem Höhlenboden. Da aus den in diesem Nährboden enthaltenen Sporen nun neue Pilze wachsen können, waren die Beobachter davon überzeugt eine weitere pilzverehrende Spezies gefunden zu haben. Daraufhin wurde beschlossen, ihnen zwei Hände zur Verstärkung zu schicken, denn sehr wahrscheinlich haben sie in der Welt des Lichts einen schweren Kampf gegen die Feinde der Pilze zu bestehen.
Schnell waren die beiden Hände abmarschbereit und nach einem kurzen Abschied traten sie hinaus in die Welt des Lichts und folgten den Spuren des zweiten Menschlings. Sie hatten ihn und seine Freunde gerade entdeckt, als diese einander aufgeregte Worte zuriefen und nach ihren Waffen griffen. Jedoch waren nicht die Pilzisten der Grund dafür. In einiger Entfernung konnte man schwarzgekleidete und vermummte Menschlinge sehen, flankiert von anderen Menschlingen in dunklen Kutten.
In der Überzeugung, pilzverehrende Menschlinge gefunden zu haben, welche von den Feinden der Pilze angegriffen wurden, beschlossen die Setas an ihrer Seite zu kämpfen. Als die Pilzmenschen angriffen und sich dazu aufteilten, deckten die Setas ihre linke Seite und rückten neben zwei der Menschlinge durch die Ruinen vor. Sie durchsuchten die Trümmer und fanden darin wunderliche Gegenstände, unter anderem eine Schlafstatt, welche gar wunderlich anzusehen war. Njug probierte sie gleich aus, doch Nagbag wurde wütend und trieb ihn zur Eile an. Das heilige Werk der Pilze darf nicht durch Unfug aufgehalten werden! Jenseits der Ruinen eilten derweil die vermummten Menschlinge durch das Gelände, wobei die Vordersten in ein großes Pilzfeld rannten. Einer der Vermummten wurde von einer giftigen Sporenwolke eingehüllt und ein Zweiter berührte einige der Sprengpilze, die zu seinen Füßen wuchsen. Beide überlebten dies nicht…
Die anderen Vermummten zögerten, was Nolg ausnützte. Einen Vermummten konnte er erschiessen und einen zweiten mit einem Streifschuß in Deckung zwingen. Das war den Vermummten zuviel, die Feiglinge beschlossen sich zurückzuziehen und zu ihren Freunden weit rechts zu verkrümeln. Dort war aus einer großen Ersatzhöhle lautstarker Kampflärm zu hören, als sich die verschiedenen Gruppen der Menschlinge gegenseitig dezimierten. Die Vermummten griffen auf ihrem Weg zu der Halle die beiden Menschlinge an der Seite der Pilzlinge an. Beide versuchten sich zu verstecken, fielen aber dennoch durch die Kugeln der Vermummten. Angesichts ihrer Weigerung, freudig die Reise zu den heiligen Pilzfeldern anzutreten, schüttelten die Cogumelos nur traurig die Köpfe. Offensichtlich waren dies doch keine wahren Anhänger der heiligen Pilze!
Aber die Vermummten hatten sich nun wohl doch entschieden, den Kampf gegen die Cogumelos aufzunehmen. Nur hatten sie sich dazu die Falschen ausgesucht!
Freudig nahmen die Cogumelos den Kampf auf und teilten sich dazu in zwei Gruppen. Schagrad, Onk, Slotch und Wob nahmen den Weg durch das Minenfeld, um den Vermummten den Weg abzuschneiden, während die Anderen dem Feind den Weg abschnitten. Plötzlich standen sie vor ihren überraschten Feinden und warfen ihre Pilze zwischen sie. Blab warf seinen Pilz zuerst, vier der Vermummten wurden von der giftigen Sporenwolke eingehüllt und erstickten. Zufrieden zählte Blab seine Opfer als plötzlich die Klinge eines Vermummten niederfuhr und Blabs Kopf spaltete. Nolg sah dies und beschloß, seinen Freund zu rächen. Er hob seine Waffen und mähte Blabs Mörder und einen weiteren Vermummten nieder.
Nagbag war jetzt auch nahe genug, er entdeckte eine Gruppe der Vermummten und warf seinen Pilz zwischen sie. Fünf Vermummte rangen kurz darauf sterbend nach Luft, aber Nagbag sah bereits einen weiteren Feind auf sich zukommen. Er schluckte schnell seine Wutpilze, aber bevor sie ihre Wirkung entfalten konnten warf der Vermummte ein Messer in Nagbags Bein. Als der Pilzling daraufhin zu Boden ging, traf ihn des Gegners Schwert und enthauptete ihn. Gol, der gerade mit seinem Pilz zwei weitere Vermummte beglückt hatte und noch auf seinen Wutpilzen herumkaute, geriet über den hinterhältigen Einsatz des Messers in Wut und stürmte kreischend auf Nagbags Mörder zu. Er stach mit seinem Dolch nach ihm, konnte ihn aber nur verletzen. Sicherlich hätte er ihn zu den heiligen Pilzen geschickt, doch ein weiterer Vermummter tauchte hinter Gol auf und erstach ihn von hinten mit seinem Speer. Mlom sah, wie der Vermummte sich über seinen verletzten Freund beugte und richtete seine Sprengkeule auf die Beiden. Er feuerte und das Geschoß flog zielgenau zwischen die Vermummten. Jedoch blieb die übliche Explosion aus, lediglich eine kleine Stichflamme und etwas Rauch waren zu sehen. Während sich die beiden Vermummten noch über ihr Glück freuten sprang plötzlich Njug herbei und zündete seine Sprengpilze. Er und die beiden Vermummten wurden davon zerrissen und Mlom starrte mißmutig auf den nutzlosen Rest seiner Sprengkeule.
Die letzten beiden überlebenden Vermummten hatten wohl die Nase voll und zogen sich in Richtung der großen Ersatzhöhle zurück. Die Pilzisten folgten ihnen eingehüllt in Wolken von giftigen Pilzsporen. Da sie gegen diese völlig immun waren, stießen sie auf dem Marsch durch die Pilzfelder möglichst viele Pilze an um die heiligen Sporen freizusetzen. Das heilige Werk der Pilze vermag auf vielerlei Art getan zu werden!
Die beiden Vermummten waren auf ihrem Weg von einem der Pilzmenschen aufgehalten worden, was dieser mit seinem Leben bezahlt hatte. Doch auch sein Tod war nicht der eines wahren Pilzfreundes gewesen!
Jedoch hatte diese Verzögerung Nolg die Gelegenheit gegeben, näher an die Vermummten heranzukommen und so konnte er sie mit einigen Feuerstößen aus seinen Waffen niedermähen. Daraufhin beschlossen die überlebenden Pilzlinge, sich diese Ersatzhöhle einmal näher anuzuschauen. Vor einiger Zeit war heftiger Kampflärm zu hören gewesen, jedoch war dieser inzwischen verstummt. Als sie näher kamen wollten die Setas ihren Augen nicht trauen. Ein Menschling zeigte sich an einem der oberen Fenster und ein Pilzmensch stand neben dem Haus und feuerte auf ihn. Als der Menschling aber ins Innere der Höhle verschwand, da versteckte sich der Pilzmensch feige hinter einigen Kisten, anstatt mutig ins Haus zu stürmen und seinem Gegner den Rest zu geben!
Die Setas beschlossen, die Sache in die Hand zu nehmen:
Wob stürmte vor um das Eingangstor zu öffnen, er warf sich gegen das Tor und zündete seine Sprengpilze. Das Tor und er hatten dem nichts entgegenzusetzen, so daß die Anderen über beider Reste in die Höhle eindringen konnten. Schagrad und Nolg feuerten aus allen Rohren, verfehlten den Menschling aber.
Slotch beschloss derweil, es diesem feigen Wurm von Menschling zu zeigen. Er fand ihn zwischen den Kisten und wies ihm mit Hilfe seiner Waffen den Weg zu den heiligen Pilzfeldern. Diesen Weg muß eines Tages jeder gehen und dieser Menschling schuldete den heiligen Pilzen schließlich noch einen Leichnam!
Derweil zwangen Schagrad und Nolg den Menschling weiter in Deckung, während Onk seine Sprengkeule anlegte. Sein Sprengkegel zerfetzte kurz darauf den letzten Menschling, einige Kisten und Teile der Höhlenwand.
Bald darauf sah man die fünf Setas über das Schlachtfeld schlendern, zufrieden ihre Späßchen machend und überall Sporen verteilend.